Radial stellt Holiday Fraud Index sowie wichtige Erkenntnisse vor, die Einzelhändler angreifbar machen | Radial

Radial stellt Holiday Fraud Index sowie wichtige Erkenntnisse vor, die Einzelhändler angreifbar machen

Pressebereich

November 19, 2015

Unternehmenseigenes Fraud Technology Lab entlarvt fünf Mythen, um das Feiertagsgeschäft anzukurbeln

19. November 2015 – Radial, einer der weltweit führenden, unabhängigen Anbieter im Bereich Omnichannel-Commerce, hat heute seinen Holiday Fraud Index sowie fünf Betrugs-Mythen vorgestellt, die das unternehmenseigene Fraud Technology Lab identifiziert hat. Die Experten für Betrugsbekämpfung von Radial haben die Mythen entlarvt, um Händler und Marken dabei zu unterstützen, das Feiertagsgeschäft anzukurbeln und die Kunden während der geschäftigsten Zeit des Jahres zufrieden zu stellen. Die Ergebnisse zeigen, dass Kriminelle immer kreativer werden, wenn es darum geht, wo, wann und wie sie während der Feiertagssaison zuschlagen, während die Zahl der Betrugsversuche während der Hochsaison vor Weihnachten in die Höhe schnellt.

 

Die Daten aus Bestellungen, die von Radial bearbeitet wurden, zeigen, dass Betrüger bereit sind, große Anstrengungen zu unternehmen, um ihre kriminellen Aktivitäten unter die rechtmäßigen Bestellungen zu mischen. Kriminelle besorgen sich mit betrügerischer Absicht zur selben Zeit digitale Geschenkgutscheine, zu der Verbraucher üblicherweise Geschenke gegen Einkaufsguthaben umtauschen. Viele Verbrecher gehen dabei einer geregelten Arbeitswoche nach, die von Montag bis Freitag geht. Die Nachforschungen ergaben, dass die meisten Betrugsversuche mittwochmorgens um 8:00 Uhr erfolgen, damit die Lieferungen noch vor dem Wochenende ankommen.

Radials Fraud Technology Lab fand heraus, dass die höchsten Betrugsraten pro Staat sich über die gesamten USA erstrecken und dass es in Küstengebieten, wo es leichter ist Produkte an internationale Kunden zu schicken, Ballungszentren für Frachttransport gibt. Speditionsunternehmen kümmern sich um zahlreiche legitime Bestellungen, doch gerade bei Produkten wie Schmuck und Elektronik kommt es häufiger zu Betrugsfällen und besondere Vorsicht ist geboten.

„Zweifelsohne stellt der Umgang mit Online-Betrug heute für den Online-Einzelhandel eine der größte Herausforderungen dar“, meint Tobias Hartmann, President von Radial. „Es kommt auf die richtige Mischung aus automatischen und manuellen Kontrollmechanismen an. Doch in einer Zeit, in der wir unter ständigem Beschuss durch Betrüger stehen, die versuchen Sicherheitslücken auszunutzen, kann dies für Unternehmen eine große Belastung darstellen. Viele der von Händlern verfolgten Strategien zur Betrugsbekämpfung schaden mehr als sie nützen. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, sich in dieser Beziehung auf einen Partner mit zuverlässigen Ressourcen verlassen zu können.“

 

Der Holiday Fraud Index beleuchtet fünf Mythen, die sich negativ auf die Geschäftsbilanz eines Unternehmens auswirken können:

Mythos Nr. 1: Es ist zu riskant, digitale Geschenkgutscheine anzubieten

  • Viele Händler sehen digitale Geschenkgutscheine als zu riskant an, da sie mit Bargeld gleichzusetzen sind und schnell zugestellt werden – die Wahrheit ist aber, dass es sich dabei um ein kalkulierbares Risiko handelt. Digitale Geschenkgutscheine sind bei legitimen Kunden sehr beliebt und die Anzahl der seriösen Verwendungen übersteigt die Anzahl der Betrugsversuche bei weitem.

Mythos Nr. 2: Große Entfernung + hoher Bestellwert + schnelle Lieferung = hohes Betrugsrisiko

  • Größere Entfernungen, höhere Bestellwerte und schnellere Lieferungen bedeuten nicht automatisch, dass ein Betrugsversuch vorliegt – genausowenig, wie ein niedriger Bestellwert und eine kurze Entfernung darauf hinweisen, dass es sich um eine seriöse Bestellung handelt. Sich ausschließlich auf diese Anhaltspunkte zu verlassen ist keine gute Strategie zur Betrugsprävention. Es sollten weitere Faktoren herangezogen werden, um tatsächlich Rückschlüsse auf einen möglichen Betrugsversuch ziehen zu können.

Mythos Nr. 3: Computergestützte Systeme zur Betrugsprävention ersetzen die manuelle Kontrolle nicht

  • Für den Handel im Internet ist es wichtig, technische Methoden zur Betrugsprävention zu verbessern, doch ersetzen diese in keinster Weise eine manuelle Kontrolle. Auch bei legitimen Bestellungen kann es vorkommen, dass der Computer diese als Betrugsversuch einstuft.

Mythos Nr. 4: Internationale Bestellungen sind riskanter als Inlandsbestellungen

  • Internationale Bestellungen stellen für den Einzelhandel ein Risiko dar – doch 97 % der von eBay Enterprise bearbeiteten internationalen Bestellungen waren seriöser Natur.

Mythos Nr. 5: Speditionsunternehmen kann man nicht vertrauen

  • Speditionsunternehmen besitzen in Einzelhandelskreisen keinen allzu guten Ruf, obwohl sie Jahr für Jahr hunderttausende von seriösen Bestellungen zustellen.

 

„Das Betrugsrisiko ist zur Feiertagssaison, wenn der Einzelhandel einen starken Zuwachs im Bestellvolumen verzeichnet, in etwa doppelt so hoch wie normalerweise“, meint Michael Graff, Risk Manager at Radial. „Unternehmen sollten nicht unverhältnismäßig vorsichtig sein, wenn es um Strategien zur Betrugsprävention geht, da dies dazu führen kann, dass seriöse Bestellungen nicht bedient werden. Stattdessen sollte ein ausgewogener Plan zur Betrugsbekämpfung ausgearbeitet werden, der computergestützte Kontrollmechanismen mit manueller Überwachung kombiniert.“