Neue Daten von Radial zeigen, dass das Omnichannel-Bestellvolumen während der Hochsaison 2015 um 72 % angestiegen ist | Radial

Neue Daten von Radial zeigen, dass das Omnichannel-Bestellvolumen während der Hochsaison 2015 um 72 % angestiegen ist

Pressebereich

January 18, 2016

Omnichannel-Technologie ausschlaggebend für hohe Nachfrage nach „Have-it-Your-Way-Fulfillment“ zum Jahresbeginn 2016

Radial, ein führender unabhängiger Anbieter von Omnichannel-Lösungen für Einzelhandelsunternehmen und -marken, hat heute die Ergebnisse seines Digital Commerce Index bekannt gegeben, welcher auf den Daten von Millionen von im Jahr 2015 verarbeiteten Bestellungen basiert. Aus den Daten geht hervor, dass das Bestellvolumen bei E-Commerce-Händlern während der Hochsaison um 72 % angestiegen ist. Das Dokument berichtet auch über den signifikanten Anstieg bei Omnichannel-Verkäufen und Abwicklungskapazitäten, um besser auf nicht verfügbare Artikel zu reagieren, Umsätze zu sichern und auch während der Feiertagssaison straffe Lieferzeiten einzuhalten.

„Es ist kein Geheimnis, dass immer mehr Verbraucher ihre Einkäufe im Internet tätigen, aber das heißt nicht, dass physische Läden automatisch der Vergangenheit angehören. Man muss nur wissen, wie man zeitgemäß mit ihnen umzugehen hat“, meinte Tobias Hartmann, President von Radial.  „Dies ist das Jahr, in dem Händler Flagge zeigen, indem sie durchgehende Einkaufserlebnisse für ihre Kunden erschaffen – egal, ob diese klassisch im Laden einkaufen oder das online tun.  Als Arbeitspferd hinter After-the-Click-Commerce glauben wir, dass die Veränderungen im Bereich E-Commerce und Mobiltechnik Chancen für den Einzelhandel darstellen, um sich Technologie und Prozesse zunutze zu machen. Wir glauben, dass dieses Jahr für die gesamte Branche richtungsweisend sein wird.“

Der Radial Enterprise Digital Commerce Index ist eine Orientierungshilfe für Einzelhändler, die im Jahr 2016 ihre Gewinne und die Treue ihrer Kunden steigern möchten. Zu den Daten- und Prognosetrends zählen:

 

Omnichannel-Fulfillment wird immer wichtiger, um der Nachfrage im E-Commerce-Sektor nachzukommen.
 Die Indexdaten für den Zeitraum vom 23. November bis zum 23. Dezember 2015 zeigen eine starke Inanspruchnahme der Filialen bei der Abwicklung von Online-Bestellungen während der Hochsaison. 

  • Während dieses Zeitraums erreichten die E-Commerce-Umsätze, die durch die Filialen abgewickelt wurden, 515 Millionen $. Verglichen mit 2014 ist das ein Wachstum in Höhe von 62 %, welches darauf zurückzuführen ist, das immer mehr Verbraucher ein nahtloses Einkaufserlebnis bevorzugen – insbesondere während der Feiertagssaison.  
  • Omnichannel-Fulfillment ist kein saisonales Werkzeug. Die Index-Daten belegen, dass Händler ihre Filialen das gesamte Jahr über als Mini-Versandzentren benutzen und bei Umsatz und Jahresgesamtauftragsvolumen, im Vergleich zum Vorjahr, ein Wachstum von 43 % zu verzeichnen ist.

 

Händler sollten auch weiterhin auf Ship-from-Store setzen, um klug auf Bestandsengpässe reagieren zu können
Inzwischen sind viele Einzelhändler im Bereich Omnichannel-Fulfillment gut aufgestellt, doch diejenigen, die über Ship-from-Store-Lösungen verfügen, können an Tagen mit hohem Umsatzvolumen besser auf Bestandsengpässe reagieren.

  • Im letzten Jahr überstieg der am Cyber Monday über die digitalen Vertriebskanäle generierte Umsatz die Grenze von 3 Mrd. $. Leider waren am Cyber Monday allerdings auch doppelt so viele Produkte nicht vorrätig wie an einem durchschnittlichen Tag.* Das ist ausgesprochen ungut, da dies für Händler bedeutende Umsatzeinbußen mit sich bringt.
    * Adobe Digital Index von Adobe Systems Inc.
  • Weiterhin verzeichnet der Radial Digital Commerce Index einen bedeutsamen Anstieg von Ship-from-Store-Bestellungen am Cyber Monday. Verglichen mit 2014 konnte bei Umsatz- und Bestellvolumen ein Plus in Höhe von 30 % erzielt werden. Einzelhändler, die Ship-from-Store verwendeten, konnten schneller und besser auf Bestandsengpässe in den einzelnen Filialen reagieren und somit durch gezieltes Handeln Verluste reduzieren.

 

Im Jahr 2015 wuchs die Zahl der Betrugsversuche im E-Commerce-Bereich um 30 % und
ACI Worldwide zufolge ist es nicht ausreichend, die Branchenstandards für Risikomanagement zu erfüllen, wenn es darum geht, Online-Betrug den Riegel vorzuschieben. Auch 2016 werden Betrüger weiterhin und mit noch ausgefeilteren Methoden versuchen, illegale Profite zu erzielen. Auch durch EMV-Chip-Technologie wird es zu mehr Betrugsversuchen im Internet kommen.  Im November 2015 veröffentlichte Radials Fraud Technology Lab zum ersten Mal den Holiday Fraud Index, welcher detailliert zeigt, wie kreativ Betrüger während der Feiertagssaison vorgehen.  Eine wichtige Methode für Händler, um gegen Online-Betrüger vorzugehen, ist der Einsatz von Big-Data-Technologie.

Radials Risikomanagementpraktiken und –prozesse übertreffen die diesbezüglichen Branchenstandards signifikant und kontinuierlich:

  • Eine Manuelle Überprüfung ist nur in 1,54 % aller Fälle erforderlich – im Vergleich zum Branchenstandard von 27 %*
  • Die durchschnittliche Zustimmungsrate liegt bei 99,73 % – im Vergleich zum Branchenstandard von 97,7 %*
  • Die Chargeback-Recovery-Rate liegt bei 50 % – im Vergleich zum Branchenstandard von 27 %*
    *Cybersource Online Fraud Benchmark Report von 2015

 

Omnichannel erfreut sich in der Region Asien-Pazifik immer größerer Beliebtheit 
Aufgrund der großen Zahl von potenziellen Neukunden und der oftmals bereits bestehenden Markenbekanntheit ist diese Region ist für Händler und Marken attraktiv, die ihr Geschäft ausweiten möchten. Der Digital Commerce Index zeigt für 2015 einen Anstieg der globalen Präsenz um 40 %.

Radials Technologie ist nun auch für führende Einzelhändler in 21 Ländern verfügbar – mit einer bedeutenden Expansion in China, Japan, Singapur, Malaysia, Thailand und den Philippinen.