Peak-Planning-Leitfaden – Alles, was Sie über die Feiertagssaison wissen müssen | Radial

Peak-Planning-Leitfaden – Alles, was Sie über die Feiertagssaison wissen müssen

Erkenntnisse

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Einer Studie zufolge, die von Radial veröffentlicht wurde, um Händlern zu helfen, während der Feiertagssaison ihren Umsatz anzukurbeln, können sich europäische Händler diese Weihnachten auf einen zweiten Anstieg beim Online-Shopping freuen – zwei Wochen nach der Cyber Week. 

Die sogenannte Cyber Week, also der Zeitraum zwischen Black Friday (der Freitag nach Thanksgiving) und Cyber Monday ist normalerweise die umsatzstärkste Zeit der Weihnachtssaison. Laut Radials Peak Preparedness Report gab es während der Vorweihnachtszeit 2014 eine zweite „Peak Week“, also eine zweite Woche mit besonders hoher Konversionsrate. Radials Report stellt fest, dass es in den letzten drei Jahren in der Zeit von Oktober bis Dezember einen durchschnittlichen Zuwachs von 30 % gab. Ebenfalls haben die Umsätze während der Cyber Week ihren eindeutigen Höhepunkt erreicht und das mit Umsätzen, die 200 % über denen einer durchschnittlichen Woche im Zeitraum von Oktober bis Dezember liegen. 

Dem Report zufolge lagen die Online-Konversionsraten während der zweiten Spitzenzeit 74 % über dem Durchschnittswert der Weihnachtssaison 2014. 

Enda Breslin, Leiter für die europaweite Geschäftsentwicklung bei Radial, kommentierte die Ergebnisse der Studie so: „Black Friday und Cyber Monday sind inzwischen zu festen Terminen auf den Kalendern der europäischen Händler geworden, auf die sie sich alle vorbereiten. Unser Leitfaden „Peak Preparedness“ stellt Mitte Dezember eine weitere gewinnbringende Möglichkeit für Händler dar. Zu diesem Zeitpunkt der Weihnachtssaison sind die Konversionsraten höher, weil die Verbraucher sich bereits Gedanken darüber gemacht haben, was sie kaufen möchten. Kluge Händler wissen, dass sie in diesem Moment zuschlagen müssen.“

Am Black Friday und Cyber Monday war das Umsatzvolumen nahezu viermal so groß wie an einem durchschnittlichen Tag der Vorweihnachtszeit im letzten Jahr – die genauen Tageszeiten der Stoßzeiten sind im Report von Radial vermerkt. 

Am Black Friday 2014 war der Online-Traffic morgens zwischen 07:00 und 10:00 Uhr am größten. Am Cyber Monday gab es abends zwischen 19:00 und 22:00 Uhr eine zusätzliche Spitzenzeit, die durch Last-Minute-Shopper verursacht wurde, die hofften noch ein Schnäppchen machen zu können. 

„Dieser Last-Minute-Andrang ist eine große Chance für den Handel, um online das Maximum aus dem Cyber Monday herauszuholen und durch Reklame auf bestehende Angebote hinzuweisen und sich auch an jene Käufer zu richten, die ihren virtuellen Einkaufskorb während des Wochenendes vor der Kasse stehen lassen haben. Händler sollten auch an ihre Präsenz während des Tages denken und zu verschiedenen Tageszeiten mit verschiedenen Botschaften versuchen, das meiste aus der Spitzenzeit am frühen Morgen zu machen“, meinte Breslin.

„Für den Einzelhandel ist und bleibt das Weihnachtsgeschäft die wichtigste Phase im Jahr. Letztes Jahr waren zahlreiche Händler nicht auf die unvorhergesehene Nachfrage vorbereitet, was eine erhebliche Belastung für Lieferketten und alle Kanäle des Kundendiensts darstellte.  Es ist wichtig, aus den Fehlern von letztem Jahr zu lernen“, merkte er an. 

Radial hat folgende Ratschläge herausgearbeitet, um Händlern dabei zu helfen, sich auf diese wichtige Zeit vorzubereiten:

 

  • Stellen Sie ein abteilungsübergreifendes Team zusammen, das sich um das Weihnachtsgeschäft kümmert: Dies sollte der erste Schritt sein, da die Planung für die Weihnachtssaison alle Teams umfasst – vom Verkauf bis zur Finanzabteilung. Alle Teams sollten in einem abteilungsübergreifenden Komitee vertreten sein und sich vorab über Leistungsmetriken, Zuständigkeiten und Kommunikationsstrategien einig werden. Dies beugt Verständigungsschwierigkeiten zwischen den einzelnen Teams vor, die verschiedene Prioritäten haben, und hilft dabei, interne Fragen zu klären. 
  • Seien Sie vorbereitet: Die kurzen, aber beachtlichen Anstiege im Besucheraufkommen und die damit verbundenen Transaktionen stellen eine große Belastung für die Systeme dar, die normalerweise nicht mit so großen Datenmengen fertig werden müssen.  Cloud-Netzwerke stellen eine gute Alternative für Händler dar, um mit ungewohnt hohen Datenmengen zurecht zu kommen, ohne viel Geld in Infrastruktur investieren zu müssen.  Parallel muss man über Systeme zur Zahlungsabwicklung und Betrugsprävention verfügen, um mit der hohen Nachfrage klarzukommen – Systemfehler führen letztlich auch zu Kundenverlusten.
  • Pünktliche Lieferung: Arbeiten Sie eng mit Transportunternehmen zusammen, damit diese auf das zu erwartende Paketaufkommen vorbereitet sind und genau wissen, was Sie von ihnen erwarten.  Es empfiehlt sich, mit verschiedenen Transportunternehmen zusammenzuarbeiten, um das Risiko zu minimieren.  Ähnlich wichtig ist es, die Leistung des Transportunternehmens zu beobachten und Rückmeldungen ernst zu nehmen.  Die Kapazitäten des Transportnetzwerkes sind beschränkt. Das kann bedeuten, dass aus einer garantierten Lieferzeit innerhalb von zwei Tagen eine Lieferzeit von zwei bis drei Tagen wird.  Dieser Umstand ist zwar nicht ideal, aber es im Voraus zu wissen ermöglicht Ihnen, Ihren Kunden realistische Angaben zu machen, wenn diese ihre Bestellung tätigen und in Lieferbestätigungen per E-Mail.
  • Das Filialnetz:Unternehmen, die über ein Filialnetz und Omnichannel-Fulfillment-Optionen (also verschiedene Abwicklungsmöglichkeiten – z. B. Click-and-Collect und Ship-from-Store) verfügen, befinden sich in einer beneidenswerten Situation. Angebote wie Ship-from-Store halfen 2014 zahlreichen Einzelhändlern, den Versand durch ein lokales Transportunternehmen zu den Kunden nach Hause anbieten zu können – oder, durch die Abholung der Produkte durch die Kunden in der Filiale vor Ort, ganz auf ein Transportunternehmen zu verzichten.
  • Guter Kundenservice: Die Verteidigungslinie zwischen Ihnen und unzufriedenen Kunden – und eine Ihrer wichtigsten Waffen im Kampf um die Lösung von Kundenproblemen.  Genau wie Cloud-Dienste Ihrer Webseite flexible Kapazitäten ermöglichen, verhält es sich auch mit dem Outsourcing Ihres Kundenservice.  Ein wichtiger Aspekt, den Händler oft übersehen, ist die Kommunikation nach außen – wenn es zu Verzögerungen kommt, müssen die Kunden darüber per E-Mail, über die Webseite, Social Media und sogar per automatisierter IVR-Telefonbenachrichtigung informiert werden. 

 

Laden Sie unseren vollständigen Report herunter, um eingehende Informationen zu Online-Trends aus den letzten drei Jahren zu erhalten und mehr darüber zu erfahren, wie Sie Ihr Unternehmen auf eine erfolgreiche Feiertagssaison vorbereiten können.

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