Buying Across Borders – der Schlüssel zu Europas grenzübergreifender Käufer-Umfrage | Radial

Buying Across Borders – der Schlüssel zu Europas grenzübergreifender Käufer-Umfrage

Erkenntnisse

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Buying Across Borders – der Schlüssel zu Europas grenzübergreifender Käufer-Umfrage
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Günstige Lieferkosten sind das ausschlaggebende Argument, wenn es darum geht, ob potenzielle Kunden bereit sind, bei einem ausländischen Händler etwas zu kaufen. Dies besagt eine neue Verbraucherbefragung*, die heute von Radial veröffentlicht wurde, um Einzelhändlern dabei zu helfen, vorweihnachtliche Verkäufe ins Ausland anzukurbeln.

Im Buying Across Borders Report von Radial wurden Verbraucher in Europa darum gebeten, die Faktoren einzustufen, die den größten Einfluss auf die Entscheidung haben, ob sie etwas bei einem ausländischen Händler kaufen oder nicht. Demzufolge sind die fünf abschreckendsten Faktoren, wenn um internationale Bestellungen geht, folgende:

  1. Hohe Lieferkosten (80 %)
  2. Bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar (74 %)
  3. Schlechte Produktbeschreibung – dazu zählen Bilder, Text und Video (68 %)
  4. Lange Lieferdauer (64 %)
  5. Preisunterschied aufgrund des Wechselkurses (57 %)

 

Enda Breslin, Leiter für die europaweite Geschäftsentwicklung bei Radial, stellte fest: „Die Verbraucher in Europa greifen beim Einkaufen im Internet immer stärker auch auf ausländische Anbieter zu und es ist davon auszugehen, dass der internationale Online-Handel innerhalb der EU bis 2018** die Grenze von 40 Milliarden Euro überschreiten wird – doch der Mangel an Möglichkeiten für Bezahlung und Lieferung sowie schlechte Produktbeschreibungen könnten negative Auswirkungen auf einige Einzelhändler im Vereinigten Königreich haben, wenn es um die Verkaufsaussichten innerhalb der Region geht.“

Aus dem Report geht hervor, dass – bei Einkäufen bei ausländischen Händlern – der Wert der sich im Warenkorb befindlichen Artikel einen erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Für drei Viertel aller europäischen Verbraucher spielt die Verfügbarkeit von Kundendienstleistungen (z. B. Rückgabe nach dem Kauf) eine wichtige Rolle beim Kauf von teureren Artikeln im Ausland – bei günstigeren Artikeln wie DVDs oder Büchern ist dies hingegen nur für 27 % der Befragten ein wichtiger Faktor.

Der Report kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Verbraucher, die hochwertigere Produkte oder Luxusartikel von Händlern im Ausland kaufen, eher darauf eingestellt sind, mehr für die Lieferung zu bezahlen und länger auf die bestellten Artikel zu warten, als dies bei Verbrauchern der Fall ist, die günstigere „Verbrauchsgüter“ kaufen. Für Händler sollte dies ein Anhaltspunkt sein, beim Upselling das Augenmerk auf schnellere Lieferung für Premiumkunden oder höherwertige internationale Aufträge zu legen.

„Ausländische Kunden wollen – genau wie inländische Kunden – die Möglichkeit haben, zwischen verschiedenen Dienstleistungen, Lieferzeiten und Preispunkten wählen zu können – abhängig von dem Produkt, das sie gerade kaufen“, fuhr Breslin fort. „Man muss den Kunden die Wahl lassen: Händler, die darin investieren, ihren Kunden verschiedene Lieferoptionen, Zahlungsmethoden und detaillierte Produktbeschreibungen anzubieten, können einen Mehrwert daraus ziehen, da diejenigen Kunden, die bereit sind, für einen bestimmten Service mehr Geld zu zahlen, dies tun können, während Kunden, die dazu nicht bereit sind, nicht abgeschreckt werden.“

„Deutsche Händler stehen in dieser Hinsicht nicht nur in Konkurrenz mit anderen international tätigen Händlern, sondern eben auch mit lokalen. Es gelten nicht dieselben Voraussetzungen für alle Wettbewerber. Wenn man international erfolgreich sein will, muss man das richtige Gleichgewicht zwischen Chancen und Lokalisierungskosten finden.“

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